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Perspektiven wechseln – mit Rakkanteki

Der Alltag: Veränderungen machen Probleme?

Neulich, das neue Jahrzehnt hat gerade begonnen, fragte mich ein Freund: »Wenn wir zurückschauen auf die letzten 20 Jahre, auf all die technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, die wir miterlebt haben – ist es nicht erstaunlich, wie wenig man davon wirklich gezielt initiativ für sich genutzt hat, beispielsweise, um etwas Neues zu starten oder Bisherigem eine entscheidend neue Richtung zu geben? Die meisten Entwicklungen ging man doch eher so mit, oder?«

Seitdem fällt mir mehr als je zuvor auf, wie sehr uns allen nahe gelegt wird, die vielen Veränderungen um uns herum zuerst als Herausforderungen, sprich: als Probleme und Hürden zu sehen. Ein gutes Beispiel ist der in Wirtschaftsmedien verwendete Begriff der VUCA-Welt. Übersetzt: Wir alle arbeiten in einer Welt voller Unbeständigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit, der wir uns stellen müssen. Es ist nachvollziehbar, warum viele Selbstständige und Unternehmensverantwortliche versuchen, dem »Sich stellen müssen« zunächst aus dem Weg zu gehen. Bis Zeit und Marktlage dermaßen drängen, dass sie schnell reagieren müssen und zu Maßnahmen greifen, die sie bei anderen sehen.

Besser: Veränderungen sind Möglichkeiten!
Drehen wir die Perspektive allerdings um und sehen statt Problemen die für uns alle durch die vielen Veränderungen entstehenden, neuen Möglichkeiten, ergibt sich ein anders Bild. Statt vorsorglich den Kopf einzuziehen vor den kommenden Gefahren können wir beginnen, unser Umfeld neugierig auf die Stellen zu untersuchen, an denen wir mit den eigenen fachlichen Kompetenzen, persönlichen Stärken und Ideen zu tatsächlicher Verbesserung ansetzen können, um bisher noch nicht entdeckte Bedürfnisse von Menschen zu beantworten. Aus bisher gesehenen Problemen werden so besondere Gelegenheiten, initiativ zu werden, mit dem eigenen Handeln den Unterschied zu machen und damit erfolgreich zu sein. Ein aktiver und dauerhaft wesentlich besserer Weg als immer nur abzuwarten und zu reagieren.

Möglichkeiten nutzen – mit Methode:
»Ja, ja«, höre ich nicht wenige Selbstständige und Unternehmensverantwortliche sagen, »doch was ist mit dem Tagesgeschäft und den Deadlines, es ist einfach zu wenig Zeit. Und es ist kostenaufwändig, die Möglichkeiten zu finden, Passendes zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Zudem kann man sich leicht verzetteln, es ist alles so komplex.«

Stimmt, die Möglichkeiten in einem komplexen Umfeld zu erkennen, zu filtern und zu nutzen, kostet Zeit und Investition. Da ist es entscheidend, eine systematische Entwicklungsperspektive und -vorgehensweise an der Hand zu haben. Eine Methode und Struktur, die uns hilft, das Umfeld mit Systemblick zu betrachten, uns zu orientieren, gezielt weiter zu denken, die richtigen Fragen zu stellen und so das Notwendige, Sinnvolle zu investieren, statt in Informationsfluten oder Übereifer Übersicht, Zeit, Geld und Energie zu verlieren.

Wir empfehlen: iteratives (schrittweises) Systemdesign…
Wir von Rakkanteki nutzen seit langem eine solche, für die Projekt- und Unternehmensentwicklung elementare und zeitlos gültige Methode und Struktur für unsere Arbeit: iteratives (schrittweises) Systemdesign. Es beruht auf systemwissenschaftlichen Erkenntnissen und bewährt sich weltweit schon seit Jahren für viele Unternehmen und Projekte.

Wir setzen iteratives Systemdesign immer wieder ein, um mit unseren Mentoringkunden ihre Unternehmensstrategie, Positionierung und Designstrategie, Produkt- und Serviceentwicklung, ihre Unternehmensstrukturen und -prozesse mit Systemblick im notwendigen, systemischen Zusammenhang betrachten zu können. Das bringt vor allem jegliche (Weiter)Entwicklungsarbeiten auf klar strukturierte Ebene und lässt unsere Kunden Schritt für Schritt aus neuen Perspektiven couragierter denken. Selbst hartnäckige Entwicklungshürden in Unternehmen und Projekten lassen sich auf diese Weise dauerhaft auflösen. Das Feedback unserer Kunden reicht inzwischen von: »jetzt sehen wir die Dinge in der Verbindung, die sie haben und denken nicht mehr so eingefahren und fragmentiert wie bisher. Das gibt uns ganz neue Ideen und Hebel in die Hand«, bis hin zu: »der hergestellte Zusammenhang und die übersichtliche Vorgehensweise geben mit Halt und damit die Basis, um innovativer, zukunftsweisender zu denken und zu entwickeln. Ich packe seitdem mehr an, differenziere mich klarer von Mitbewerbern und bekomme mehr positive Resonanz…«

… jetzt auch im Rakkanteki Einsteiger-Kompakt-Workshop
Um künftig noch vielen anderen Selbstständigen und Unternehmensverantwortlichen (KMU, Mittelstand) mehr das iterative Systemdesign so zügig wie möglich in Übersicht zu bringen und für die eigenständige Anwendung zugänglich zu machen, haben wir nun einen Einsteiger-Kompakt Workshop entwickelt:

Werde evolutionär_Unternehmen und Projekte erfolgreich aufstellen und (weiter)entwickeln.

Wenn auch Sie die durch den Wandel entstehenden Möglichkeiten für sich, Ihre Arbeit und Ihr Unternehmen aktiv, innovativ und initiativ nutzen wollen, ist dieser Kompakt-Workshop genau für Sie gemacht.
Bleiben Sie dran: Mehr Details dazu und die nächsten Workshop-Termine erhalten Sie im nächsten Blog-Post.

Bei Interesse am Workshop kontaktieren Sie mich gerne schon vorab.
Kerstin Döweler

Wir freuen uns auf Sie.

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Ohne – geht nicht mehr

Evolutionär sein – die Elementarkompetenz für Selbstständige und Unternehmen
Die meisten Selbstständigen und Unternehmen merken heute, wie umfassend die treibenden Faktoren Digitale Transformation, Globalisierung und ökologisches Gebot inzwischen auf sie und ihre Arbeit einwirken. Längst geht es nicht mehr um einzelne Bereiche, wie Produktentwicklung, Produktion oder Marketing und Kommunikation, die betroffen sind. Es geht um die Zukunftsfähigkeit der Geschäftsmodelle und Unternehmen an sich. Evolutionär zu sein und zu handeln, ist in dieser Gesamtsituation existenzielle Voraussetzung. Aber was genau heißt das: evolutionär sein – und wie schaffen Sie das als Unternehmer?

Evolutionär sein: agil und stabil zugleich
Evolutionär zu sein, bedeutet für Sie und Ihr Unternehmen jederzeit die im Wandel entscheidende Agilität, Flexibilität und Innovationskraft zu besitzen. Beispielsweise, um entstehende Chancen durch sich entwickelnde Bedürfnisse von Menschen frühzeitig wahrzunehmen und zügig zu nutzen. Hier im Beispiel, indem es Ihnen gelingt, diese neuen Bedürfnisse anhand Ihrer Kompetenzen, Produkte und Services einzigartig, herausragend und sinnstiftend zu beantworten. D.h., es geht immer darum, angesichts der Entwicklungen genau passend agieren zu können. Doch das ist nicht alles, denn sonst wäre man nicht viel mehr als das viel zitierte Fähnchen im Wind.

Was also zwingend als Ergänzung dazugehört, sind die stabilisierenden, weil klare Basis und Ausrichtung gebenden Faktoren. Dazu zählt, dass Sie Ihre Kernkompetenzen sowie persönlichen Stärken gut kennen sowie klar definiert haben, warum und für wen genau Sie mit diesen da sein wollen. Und hier geht es meist los: denn oft verwechseln Selbstständige und Unternehmensverantwortliche das, was sie und ihr Unternehmen in der für sie typischen Form alles machen und anbieten mit den Kernkompetenzen, auf denen diese Leistungen beruhen. Klare Kundenorientierung wird zudem häufig noch auf der Basis reiner Zielgruppendefinition angestrebt. Als »Warum«, d.h. als Sinn und Zweck des Unternehmens sind nach wie vor »Umsatz und Gewinn erzielen« sowie »den Kunden zufrieden machen« ganz vorne auf der Hitlist. Klar, denn ohne Gewinn und zufriedene Kunden geht es nicht – doch es geht eben auch nicht mehr allein mit diesen austauschbaren Floskeln – wenn Sie sich heute dauerhaft erfolgreich differenzieren und positionieren wollen.

Ok, aber wie werde ich dann evolutionär?
Wenn Sie heute schon seit geraumer Zeit am Markt sind, haben Sie offensichtlich eine Menge richtig gemacht. Sonst wären Sie nicht so weit gekommen. Allerdings schreitet der Wandel zügig voran und greift nicht nur tief in technische, sondern auch in gesellschaftliche und ökonomische Bereiche ein. Kurz: er verursacht schnell zu viele und zu große Veränderungen. Die Vorgehensweisen und Optimierungen im bisherigen Umfang und Tempo reichen nicht mehr aus.

Es beginnt mit Einsehen …
Evolutionär zu werden, startet immer mit dieser Einsicht – doch die fällt oft schwer. Erst recht, wenn deutlich wird, dass Sie sich damit auch von so manchen bisher bewährten und erfolgreichen Denk- und Handlungsmustern trennen müssen, weil ein längeres Festhalten daran immer größere Hürden und Gefahren für Ihre weitere, zukunftsfähige Entwicklung entstehen lässt.

… und einer entscheidenden Frage
In den nächsten Schritten geht es dann, kurz gesagt, darum, Ihr Unternehmen stabil und agil zugleich zu machen. Das beginnt mit der elementaren Frage des »Wer« »warum« für »wen« »was« und »wie?« Dabei ist vor allem herauszuarbeiten,

>>
warum (besonderer Sinn und Zweck Ihrer Arbeit/Ihres Unternehmens)

>> Sie (Kompetenzen, Stärken, Denkmuster, Unternehmensstrategien, -strukturen und -prozesse…)

>> für welche Kunden (Umfeld, Persona, deren Situation, Bedürfnisse, Wünsche…)

>> welche Produkte und Services (Funktionen, Geschäftsmodelle)

>> in welcher Art und Weise erstellen und anbieten wollen (effektives Business-/Organisationsdesign und durchgängige Designstrategie für alle Unternehmensbereiche und Kunden-Kontaktpunkte).

Mit System …
Unerlässlich bei der strategischen Arbeit ist, den permanenten, systemischen Zusammenhang zwischen all diesen vermeintlich einzelnen Unternehmensfaktoren und -bereichen zu sehen und zu handhaben. Dazu brauchen Sie, erstens, Systemperspektive, denn die gewohnten, analytischen und zerlegenden Betrachtungsweisen alleine reichen hier nicht aus. Zweitens, brauchen Sie die notwendigen systemischen Methoden und Werkzeuge, wie z.B. iteratives Business/Organisations-Design, um die zusammenhängenden Unternehmensfaktoren und -bereiche auch tatsächlich in Verbindung zu entwickeln. Nur so gestalten Sie Ihre Unternehmensstrukturen und -prozesse effektiv und effizient, weil passend zu Ihrem Sinn, Zweck und darauf aufbauenden Strategien und Funktionen Ihres Unternehmens. Nur so schaffen Sie es, mit Ihren Kompetenzen und Stärken genau auf die wichtigen Bedürfnissen von Menschen im Umfeld einzugehen. Die Voraussetzung, um nicht nur relevante, sondern herausragende, sinnstiftende Kundenerlebnisse zu erzeugen, die Menschen zur wiederholten Nachfrage bewegen.

… hin zur Idealposition.
Wichtig ich zudem, nicht nur, ausgehend von Ihrer jetzigen Unternehmenssituation, den nächsten Schritt nach bisherigen Mustern zu entwickeln. Das wäre lediglich ein »Weiter voran« auf bisherigem Weg, keine Entwicklung auf nächsthöhere Level. Für diese gilt es, die Idealposition Ihres Unternehmens aus heutiger Sicht und Zukunftsperspektive herauszuarbeiten. Nur sie liefert Ihnen längerfristig und zukunftsfähig das bestmögliche Ziel, Richtschnur und klare Kriterien für in sich stimmige Unternehmensentwicklungen, Entscheidungen und Aktionen. Stichworte: Konsistenz und Stabilität.

Das Ziel ist der Startpunkt.
Als nächstes kommt, ausgehend von Ihrer definierten Idealposition, »der Blick zurück«, zu Ihrer jetzigen Position, um von da aus den Weg zu Ihrem Ziel, der Idealposition, planen und gehen zu können. Welche Entwicklungen, Funktionen, welche Strukturen und Prozesse sind notwendig, was ist vorhanden, was muss neu gedacht und gemacht werden? Alle notwendigen Schritte sind aufeinander abzustimmen, immer mit Systemperspektive auf’s Umfeld, um Veränderungen, neue Chancen und Bedürfnisse zügig aufnehmen und einzubeziehen zu können: Stichwort: Agilität/Flexibilität.
Für das Beobachten Ihres Umfelds und, bei Bedarf, für alle Aktualisierungen und Änderungen Ihrer Strategien, Strukturen, Produkte/Services und sogar Ihres Ziels – der Idealposition – sind vor allem Systems- und Design Thinking entscheidende Wissensgrundlagen und Vorgehensweisen. Sie helfen Ihnen, jede neue Entwicklung effektiv und effizient zu machen.

Heißt das, ich soll lernen?
Ja, das heißt es, wenn Sie evolutionär und damit zukunftsfähig werden wollen und Sie mit Systems- und Design Thinking sowie mit Business-/Organisationsdesign noch nicht oder wenig vertraut sind. Mit unseren Workshops, Learn-Ins und Mentorings helfen wir Ihnen, sich das notwendige systemische Wissen, wichtige Methodik und hilfreiche Tools so schnell wie möglich anzueignen.

Damit aus Gegensätzen – stabil und agil – für Sie die komplementären Eigenschaften werden, mit denen Sie sich dauerhaft erfolgreich aufstellen und weiterentwickeln. Denn im Wandel haben wir alle nur zwei Möglichkeiten: entweder wir lernen, mit ihm zu tanzen oder wir sind bald von der Bildfläche verschwunden.

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