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Made for Change

Kerstin Döweler: Los geht’s mit unserem WorkShop

»Wie kann ich mit dem mir verbundenen Unternehmen im Wandel dauerhaft erfolgreich arbeiten? Wie können wir uns erfolgreich positionieren?«, sind häufige Frage von Selbstständigen, Unternehmer*innen und Führungskräften.

Der Rakkanteki Workshop Werde evolutionär_Nutze Dein Potential: Unternehmen/Projekte erfolgreich aufstellen und entwickeln nimmt als Antwort darauf die Entwicklungsmethode des iterativen (schrittweisen) Systemdesigns mitsamt ihrem Dreh- und Angelpunkt – dem Sinn, dem »Warum?« eines Unternehmens – in den Fokus.

Im heutigen Wandel gilt es, die für einen und das verbundene Unternehmen entstehenden Möglichkeiten frühzeitig wahrzunehmen und zu nutzen. Da ist es kontraproduktiv, wenn uns allen immer von der VUCA-Welt berichtet wird, die insbesondere Gefahren birgt. Das aktuelle Mantra von schneller Veränderung, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit wirkt hemmend statt motivierend, da sind sich die Workshop-Teilnehmer einig.

Es geht daher darum, im Wandel statt Bedrohung erst einmal mit positiver Perspektive das Entstehen neuer Chancen wahrzunehmen. Wandel ist Normalzustand. Wir alle sind »made for Change«, nicht gedacht für Stillstand und auch nicht dafür, den Status Quo lediglich zu optimieren. Vielmehr gilt es, sich die entstehenden Bedürfnisse von Menschen sowie die bereits existierenden, bisher nicht gelösten Probleme des Umfelds immer wieder bewusst zu machen. Um sie dann, genau passend und sinnstiftend, auf Basis der eigenen Kompetenzen, Ideen und persönlichen Stärken zu beantworten. Was es also braucht, ist das Perfect Match von Umfeldbedürfnissen und Kompetenzen – oder zumindest das jeweils bestmögliche in einem konkreten Zeitraum. Und als wäre das nicht schon Aufgabe genug, braucht es neben dem Matching auch noch Initiative, denn gute Ideen und Entwicklungen müssen realisiert und »rausgebracht« werden, sonst bleiben sie nur Planung.

Hier kommt die große Hürde, die alle Workshop-Teilnehmer aus der eigenen Praxis kennen: Die Betrachtung des Umfelds, der sich verändernden Marktsituation, die Überlegungen bzgl. der eigenen Kernkompetenzen, persönlichen Stärken, das Entwickeln von Ideen zu Produkten/Services…, all das braucht Zeit und Mittel. Der Unternehmensalltag ist aber voller Termine, Routineaufgaben, die zu erledigen sind. Schnell schleicht sich da, solange es (noch) läuft, der Gedanke ein: »um das Perfect Match können wir uns später noch kümmern.« Nur dann…ist es oft zu spät.

Damit wir das vermeiden und am besten immer schon da starten können, wo wir jeweils stehen, nehmen wir die elementare Methode des iterativen Systemdesigns zur Hand, um unsere Unternehmen/Projekte im Sinne des »Perfect Matches« aufzustellen und zu entwickeln. Das iterative Systemdesign gibt uns eine wissenschaftlich fundierte, pragmatische Entwicklungsabfolge und Fragestruktur. Ihr folgend haben wir eine klare Basis – festen Boden unter den Füßen – um darauf in übersichtlicher Zeit mit den jeweils machbaren Mitteln freier und innovativer zu denken und umzusetzen.

Höchste Konzentration bei den Teilnehmern – prima

Da das iterative Systemdesign auf Erkenntnissen der Systemtheorie beruht, machen die Workshop-Teilnehmer an dieser Stelle einen kurzen Ausflug in diesen Bereich: >> Warum ist es hilfreich, Unternehmen/Projekte mit Systemblick zu betrachten und dementsprechend ihre Funktionen und Strukturen im Zusammenhang zu entwickeln? >> Warum ist der Sinn eines Unternehmens, den es in seinem Umfeld verfolgt, so entscheidend, um stets das bestmögliche Match zu finden und damit herausragend relevante Angebote für Menschen zu erzeugen?

Kurze Besprechung mit Kabelsalat

Wie Systemdesign konkret funktioniert und in der Umsetzung aussehen kann, sehen und erleben die Workshop-Teilnehmer an einem realen Unternehmensbeispiel und dann im Rahmen einer ersten, gemeinsamen Übung in systembasierter Unternehmens- und Produkt-/Serviceentwicklung.

Feedback:
»Es ist faszinierend, die Erfahrung zu machen, wie ein gut herausgearbeiteter und formulierter Unternehmenssinn einem in erstaunlich kurzer Zeit erlaubt, im Zusammenhang zukunftsweisende Strategien, Funktionen, Strukturen und Prozesse zu entwickeln. Man hat einfach Übersicht, und eine deutliche Richtung. Damit kommt man auf bessere Ideen und Wege.«

»Man merkt richtig, wie sich mit dieser Methode und mit Systemblick gängige Denkbarrieren bemerkbar machen. So kann man sie besser überwinden und auf neuer Ebene nachdenken.«

»Ich kann damit nicht nur innovativ sein und Sinnvolles entwickeln, wo andere sich noch mit der Optimierung alter Wege abmühen. Ich arbeite mit Flow, weil ich mit meinen Kompetenzen die Bedürfnisse und Wünsche von Menschen wirklich treffe. Das gibt mir mehr als nur finanziellen Erfolg. Und es ist sicher auch für andere mitreißend – ob Kunden, Mitarbeiter, Kooperationspartner usw. Jeder merkt doch, wenn eine Sache in sich stimmig ist.«

»Wäre gut für uns alle, wenn noch viel mehr Unternehmen so arbeiten würden.«

Das nehmen wir wörtlich. Für alle, die sich und ihr Unternehmen im Wandel künftig ebenfalls einzigartig mit Sinn und Erfolg aufstellen und entwickeln wollen: Die nächsten Workshop-Termine zum Einsteigen ins iterative Systemdesign gibt es demnächst hier.

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ZeitenWende.

Werde evolutionär_Nutze Dein Potential: Unternehmen/Projekte erfolgreich aufstellen und entwickeln

Inhalte des Kompakt-Workshops
Wer den Wandel als Herausforderung/Gefahr sieht, geht ihm oft so lange wie möglich aus dem Weg. Wird der Gegenwind zu stark, wird meist so reagiert und optimiert, wie es andere auch tun. Das reicht heute längst nicht mehr.

Wenn Sie Ihr Unternehmen/Ihr Projekt im Wandel dauerhaft erfolgreich aufstellen und entwickeln wollen, hilft Ihnen entscheidend, sich stets klar von anderen zu differenzieren und einzigartig relevant für Kunden zu sein, sowie auch für Kooperationspartner, Stakeholder, (künftige) Mitarbeiter etc. Dazu beginnen Sie am besten damit, Veränderungen, z.B. durch die digitale Transformation, als neue, gute Möglichkeiten statt als Problem zu betrachten. Es gilt, wichtige, (neue) Situationen und Bedürfnisse von Menschen frühzeitig zu erkennen und diese auf Basis Ihrer Kompetenzen, Potentiale, Themen, Ideen und persönlichen Stärken innovativ herausragend zu beantworten. Leichter gesagt als getan inmitten eines straffen Tagesgeschäfts, begrenzter Zeit und Mittel, denken Sie?

Dann ist dieser neue Rakkanteki Kompakt-Workshop für Sie genau richtig: Er gibt Ihnen im Rahmen von 2 1/2 Stunden einen komprimierten Einblick und erste Übung im iterativen (schrittweisen) Systemdesign. Dieses ist elementar, wenn Sie Ihr Unternehmen/Ihr Projekt im Wandel nicht nur optimieren, sondern immer wieder zukunftsfähig auf höhere Level (weiter-)entwickeln, differenzieren und positionieren wollen. Für all dies gibt es Ihnen den nötigen Systemblick sowie eine weltweit bewährte, systematische Vorgehensweise. Es ermöglicht Ihnen, innerhalb klarer Struktur in übersichtlicher Zeit und passend zu Ihren Ressourcen innovativer und pragmatisch zugleich zu denken, zu entwickeln, zu testen und umzusetzen. Sie lernen, sich mit Ihrem Unternehmen im Wandel evolutionär zu bewegen – einzigartig erfolgreich, standsicher und flexibel, Ihre Potentiale und Marktchancen aktiv nutzend, statt nur zu reagieren.

Ihr Nutzen
In 2 1/2 Stunden erhalten Sie einen ersten komprimierten, aktionsorientierten Ein- und Überblick in die zeitlos gültige Methodik des iterativen (schrittweisen) Systemdesigns sowie in die ihr zugrunde liegenden, systemwissenschaftlichen Prinzipien. Dies hilft Ihnen entscheidend dabei, die Umfeldsituation, Strategien, Produkte/Services, Strukturen und Prozesse Ihres Unternehmens künftig in ihrem systemischen Zusammenhang zu betrachten sowie Ihr Unternehmen/Projekt auf dieser Basis innovativ/zukunftsfähig mit klarer Ausrichtung aufzustellen und zu entwickeln.

Unsere Vorgehensweise
Für diesen Kompakt-Workshop kombinieren wir für Sie eine Einführung in grundlegende, systemwissenschaftliche Prinzipien mit Ein- und Überblicken in die darauf beruhende Entwicklungsmethodik des iterativen Systemdesigns. Neben notwendiger Theorie und der Einführung in die Handhabung des zeitlos gültigen Systemdesign-Schemas, erhalten Sie anhand von zwei Unternehmensbeispielen individuell und gemeinsam Gelegenheit, gedanklich und anwendend ins iterative Systemdesign einzusteigen.

Zielgruppe des Workshops
Dieser Rakkanteki Kompakt-Workshop richtet sich speziell an alle Selbstständige, Unternehmer und Führungskräfte (KMU, Mittelstand), die den Wandel und die (digitalen) Entwicklungen ihres Umfelds aktiv und initiativ nutzen wollen, um das Ihnen verbundene Unternehmen/Projekt stets einzigartig erfolgreich aufzustellen und zu entwickeln, statt auf Veränderungen nur reagieren zu müssen.
Der Workshop hat wegen seiner besonderen Kombination von Theorie und gemeinsamer Anwendungsübung eine limitierte Teilnehmerzahl.

Ihre Referenten
Kerstin Döweler, Christian Eisner und Stefan Maas sind die Entwickler und Referenten dieses Workshops.

Zeit und Ort
Nächster Workshop-Termin: 5. März 2020 // 19.00 h – 21.30 h // im ROTONDA Business Club | Salierring 32, 50677 Köln

Preise und Anmeldung
80 Euro zzgl. 19% MwSt. (Gesamtpreis: 95,20 Euro)

Ausverkauft.

>>
Für Ihre Anmeldung sowie für mehr Details wenden Sie sich einfach an Kerstin Döweler.
Wir freuen uns auf Sie.

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Perspektiven wechseln – mit Rakkanteki

Der Alltag: Veränderungen machen Probleme?

Neulich, das neue Jahrzehnt hat gerade begonnen, fragte mich ein Freund: »Wenn wir zurückschauen auf die letzten 20 Jahre, auf all die technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, die wir miterlebt haben – ist es nicht erstaunlich, wie wenig man davon wirklich gezielt initiativ für sich genutzt hat, beispielsweise, um etwas Neues zu starten oder Bisherigem eine entscheidend neue Richtung zu geben? Die meisten Entwicklungen ging man doch eher so mit, oder?«

Seitdem fällt mir mehr als je zuvor auf, wie sehr uns allen nahe gelegt wird, die vielen Veränderungen um uns herum zuerst als Herausforderungen, sprich: als Probleme und Hürden zu sehen. Ein gutes Beispiel ist der in Wirtschaftsmedien verwendete Begriff der VUCA-Welt. Übersetzt: Wir alle arbeiten in einer Welt voller Unbeständigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit, der wir uns stellen müssen. Es ist nachvollziehbar, warum viele Selbstständige und Unternehmensverantwortliche versuchen, dem »Sich stellen müssen« zunächst aus dem Weg zu gehen. Bis Zeit und Marktlage dermaßen drängen, dass sie schnell reagieren müssen und zu Maßnahmen greifen, die sie bei anderen sehen.

Besser: Veränderungen sind Möglichkeiten!
Drehen wir die Perspektive allerdings um und sehen statt Problemen die für uns alle durch die vielen Veränderungen entstehenden, neuen Möglichkeiten, ergibt sich ein anders Bild. Statt vorsorglich den Kopf einzuziehen vor den kommenden Gefahren können wir beginnen, unser Umfeld neugierig auf die Stellen zu untersuchen, an denen wir mit den eigenen fachlichen Kompetenzen, persönlichen Stärken und Ideen zu tatsächlicher Verbesserung ansetzen können, um bisher noch nicht entdeckte Bedürfnisse von Menschen zu beantworten. Aus bisher gesehenen Problemen werden so besondere Gelegenheiten, initiativ zu werden, mit dem eigenen Handeln den Unterschied zu machen und damit erfolgreich zu sein. Ein aktiver und dauerhaft wesentlich besserer Weg als immer nur abzuwarten und zu reagieren.

Möglichkeiten nutzen – mit Methode:
»Ja, ja«, höre ich nicht wenige Selbstständige und Unternehmensverantwortliche sagen, »doch was ist mit dem Tagesgeschäft und den Deadlines, es ist einfach zu wenig Zeit. Und es ist kostenaufwändig, die Möglichkeiten zu finden, Passendes zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Zudem kann man sich leicht verzetteln, es ist alles so komplex.«

Stimmt, die Möglichkeiten in einem komplexen Umfeld zu erkennen, zu filtern und zu nutzen, kostet Zeit und Investition. Da ist es entscheidend, eine systematische Entwicklungsperspektive und -vorgehensweise an der Hand zu haben. Eine Methode und Struktur, die uns hilft, das Umfeld mit Systemblick zu betrachten, uns zu orientieren, gezielt weiter zu denken, die richtigen Fragen zu stellen und so das Notwendige, Sinnvolle zu investieren, statt in Informationsfluten oder Übereifer Übersicht, Zeit, Geld und Energie zu verlieren.

Wir empfehlen: iteratives (schrittweises) Systemdesign…
Wir von Rakkanteki nutzen seit langem eine solche, für die Projekt- und Unternehmensentwicklung elementare und zeitlos gültige Methode und Struktur für unsere Arbeit: iteratives (schrittweises) Systemdesign. Es beruht auf systemwissenschaftlichen Erkenntnissen und bewährt sich weltweit schon seit Jahren für viele Unternehmen und Projekte.

Wir setzen iteratives Systemdesign immer wieder ein, um mit unseren Mentoringkunden ihre Unternehmensstrategie, Positionierung und Designstrategie, Produkt- und Serviceentwicklung, ihre Unternehmensstrukturen und -prozesse mit Systemblick im notwendigen, systemischen Zusammenhang betrachten zu können. Das bringt vor allem jegliche (Weiter)Entwicklungsarbeiten auf klar strukturierte Ebene und lässt unsere Kunden Schritt für Schritt aus neuen Perspektiven couragierter denken. Selbst hartnäckige Entwicklungshürden in Unternehmen und Projekten lassen sich auf diese Weise dauerhaft auflösen. Das Feedback unserer Kunden reicht inzwischen von: »jetzt sehen wir die Dinge in der Verbindung, die sie haben und denken nicht mehr so eingefahren und fragmentiert wie bisher. Das gibt uns ganz neue Ideen und Hebel in die Hand«, bis hin zu: »der hergestellte Zusammenhang und die übersichtliche Vorgehensweise geben mit Halt und damit die Basis, um innovativer, zukunftsweisender zu denken und zu entwickeln. Ich packe seitdem mehr an, differenziere mich klarer von Mitbewerbern und bekomme mehr positive Resonanz…«

… jetzt auch im Rakkanteki Einsteiger-Kompakt-Workshop
Um künftig noch vielen anderen Selbstständigen und Unternehmensverantwortlichen (KMU, Mittelstand) mehr das iterative Systemdesign so zügig wie möglich in Übersicht zu bringen und für die eigenständige Anwendung zugänglich zu machen, haben wir nun einen Einsteiger-Kompakt Workshop entwickelt:

Werde evolutionär_Unternehmen und Projekte erfolgreich aufstellen und (weiter)entwickeln.

Wenn auch Sie die durch den Wandel entstehenden Möglichkeiten für sich, Ihre Arbeit und Ihr Unternehmen aktiv, innovativ und initiativ nutzen wollen, ist dieser Kompakt-Workshop genau für Sie gemacht.
Bleiben Sie dran: Mehr Details dazu und die nächsten Workshop-Termine erhalten Sie im nächsten Blog-Post.

Bei Interesse am Workshop kontaktieren Sie mich gerne schon vorab.
Kerstin Döweler

Wir freuen uns auf Sie.

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Time2Earn = Time2Learn

Wer kennt das nicht?
Gerade erfolgreiche Zeiten geben uns wenig Anlass, über sinnvolle Veränderungen oder neue Entwicklungen nachzudenken. Mit dem Hinweis: »bei uns läuft‘s gut, wir haben keinerlei Probleme, warum etwas ändern?«, weisen wir diejenigen in die Schranken, die uns darauf aufmerksam machen wollen, dass kein Erfolg ewig währt – schon gar nicht in der heutigen Zeit digitaler Transformation und Disruption.

Was wir dabei gegen alle Logik übersehen oder einfach nicht sehen wollen, ist: die Mahner haben recht. Eingebunden in die natürlichen, systemischen Prozesse unserer Welt, wie wir alle nun mal sind, können wir uns dem systemischen Phänomen des begrenzten Wachstums einfach nicht entziehen. (Berühmt geworden ist dieses vor allem als Limits to Growth durch den Bericht des Club of Rome).

Anders, und mit einem Satz des Neurobiologen und Philosophen Humberto Maturana gesagt: »Jede unserer Aktionen, jede Bewegung wird schon im Moment ihrer Entstehung gehemmt.« Nur: meistens merken wir davon länger nichts. Die Hürden treten mit Verzögerung ein, was dazu führen kann, dass wir uns eine ganze Zeit in Sicherheit wähnen und dabei schon mal träge werden: der momentane Erfolg gibt uns schließlich recht, oder?

Und dann mal schnell.
Wenn es dann anfängt zu drücken, weil es nicht mehr so läuft wie gewohnt, wenn also die Limits to Growth, die immer schon da waren, deutlich sind, ist es meist reichlich spät. Daher bricht Eile aus, und schnell wird zu üblichen Rezepten gegriffen. Beispiel: wir merken, dass die Digitalisierung längst Geschäftsmodelle und Vorgehensweisen hervorgebracht hat, die mehr und mehr in Konkurrenz zu dem stehen oder stehen werden, was wir tun. Anderen Anbietern geht es genauso. Einer von ihnen entwickelt daraufhin als zügig greifbare Lösung eine Online-Marketingkampagne mit reduzierten Preisen. Für die Kampagne nutzt er bisher nicht von ihm eingesetzte Online-Kanäle, um Aufmerksamkeit und Kunden zu gewinnen sowie neue Marktsegmente zu erschließen. Wie schnell denken wir darüber nach, ob das nicht auch für uns der Weg sein könnte, um uns wieder in die bisherige Erfolgszone zu bringen? Und mal ehrlich, wieviel haben solche Schnellschüsse noch mit der wirklichen Wahrnehmung und Nutzung unserer eigenen Potentiale zu tun? Wieviel ist Zeitdruck und Angst geschuldet?

Sinnvolle Weiterentwicklungen aus unserer eigenen Entwicklungs- und Unternehmensgeschichte heraus, die tatsächlich zu differenzierten, einzigartig und zukunftsfähig erfolgreichen Lösungen führen, entstehen unter Hektik jedenfalls selten. Und so hindert uns letztlich unser eigenes Ausblenden der immer wirkenden Limits to Growth an unserem langlebigen Erfolg bzw. am Erfolg der uns verbundenen Unternehmen.

Geht es auch schlauer? Ja, sicher. Beginnen kann jeder genau dort, wo er steht,

mit schon einigen, einfachen Maßnahmen:

>> Erstens damit, sich der stets wirkenden Limits to Growth immer bewusst zu sein, auch und gerade, wenn man aktuell weit und breit keine größeren Hemmnisse für die eigene Arbeit und das verbundene Unternehmen sieht. So haben wir beispielsweise einen regelmäßigen Termin eingerichtet, an dem wir uns über die jeweils von uns wahrgenommenen Veränderungen in unserem Arbeitsumfeld austauschen sowie daraus mögliche, künftige Hürden reflektieren. Auch wenn mal wieder sehr viel zu tun ist, »keine Zeit« ist dabei kein Argument, den Termin zu verschieben. Denn lässt man das Verschieben einmal einreißen, läuft bald alles wieder so wie zu Anfang dieses Posts geschildert.

Statt Gedanken an stattfindende Veränderungen im Kontext des Unternehmens als lästig wegzudrücken, kann man stattdessen tatsächlich Freude daran und Neugier dafür entwickeln, künftig mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretende Hürden zu antizipieren. Wie gesagt, die Limits to Growth sind immer da, ob wir wollen oder nicht. Wir können aber entscheiden, ob wir uns weiterhin, letztlich vergeblich, mit aller Kraft gegen sie stemmen oder sie lieber frühzeitig in unsere Denk- und Vorgehensweisen integrieren um, immer so gut es geht, mit ihnen zu arbeiten.

D.h., die sich aufgrund von Veränderungen bietende Chancen bewusst für die eigene, weitere Entwicklung zu nutzen, statt durch langes Wegschieben und »Läuft doch« schließlich doch unter Druck zu geraten. Wem dies einmal gelungen ist, der bleibt gerne dabei.

>> Neben festen Terminen zur Veränderungs-Reflexion ist es sinnvoll und meist recht zügig machbar, dazu hilfreiche Lernstrukturen im Unternehmen zu implementieren. Das können von Teams gemeinsam genutzte interne Kommunikationssysteme sein, über die im Vorfeld eines Termins bereits die von Einzelnen wahrgenommenen, recherchierten Veränderungen vorgestellt werden können. Auch ist es in größeren Teams möglich, eine Pilotgruppe zu bilden, deren Mitglieder die von den Mitarbeitern in ihren Bereichen wahrgenommene Veränderungen regelmäßig in die Gruppe mitbringen. So kann dort schon früh bereichsübergreifend mit den Informationen gearbeitet werden. Es gibt viele weitere Möglichkeiten, bis hin zu komplett selbstorganisierenden Teamstrukturen. Eines gilt jedoch in allen Fällen: es ist immer notwendig, eine für Umfeldveränderungen und deren bewusste, frühzeitige Nutzung offene Einstellung mitzubringen, zu leben und vorzuleben. Die besten internen Lern- und Kommunikationssysteme sind schon gescheitert, weil Mitarbeiter, u.a. aus Angst vor Kritik, lieber schwiegen statt ihre Eindrücke weiterzugeben.

Letztlich gilt:
Egal für welche Maßnahmen Sie sich entscheiden – Hauptsache, Sie werden aktiv und tun etwas, das zu Ihrem Unternehmen passt.

>> Systemische Perspektiven auf Ihre Eingebundenheit in die größeren Umfeldprozesse sowie systemische Vorgehensweisen zur frühzeitigen Wahrnehmung und Nutzung von Umfeldveränderungen und »Limits« sind dabei für Ihre permanente Unternehmensentwicklung elementar. Hier helfen Ihnen unsere Rakkanteki Learn-Ins, Workshops und Mentorings entscheidend weiter, sich in übersichtlicher Zeit »Systemblick« und »Systemgespür« anzueignen sowie ins heute unerlässliche Systems Thinking einzusteigen.

Beginnen können Sie damit schon ab Januar 2020 im Rahmen unserer nächsten Learn-Ins. Mehr Details dazu gibt es demnächst hier im Blog oder gerne vorab im persönlichen Gespräch. Kontaktieren Sie uns einfach Kerstin Döweler.

>> Unternehmer     >> Führungskräfte

>> Selbstständige

Systems Thinking, Systems Doing

Immer wieder fragen uns Unternehmer*innen und Selbstständige, warum systemische Denk- und Vorgehensweisen für ihre Unternehmens- und Potentialentwicklung wichtig sind und sie zukunftsfähiger machen als nur die üblichen, analytischen Denk- und Handlungsmuster. Hier ein Einstieg für alle, die die Grenzen üblicher Analyse- und Optimierungswege kennen wollen, um sie mit System erfolgreich zu überwinden. Wir starten mit:

Dem üblichen Dreiklang: Analysieren, fokussieren, optimieren.
Unternehmer*innen und Selbstständige kennen es: man schaut auf Unternehmen und Geschäftslage und stellt fest, dass es besser laufen könnte – nicht so läuft, wie es soll. Dann folgt im nächsten Schritt die Suche. Man gibt sich alle Mühe, möglichst punktgenau zu analysieren, an welcher Stelle es »hakt«. Häufig fällt dabei die Entscheidung auf die Bereiche Marketing/Kommunikation (»nicht hip genug, zu wenig digital und Social Media«), auf Produkte/Services (»da müssten wir mal verbessern oder Neues machen«), auf die Geschäftsstrategie an sich (»die Konkurrenz macht da inzwischen was anders«), auf die Zusammenarbeit oder auf eine spezielle Kostenstelle (»das müssen wir unbedingt reduzieren«).

Oder aber: man bemerkt gar, dass das Problem aus dem Umfeld herrührt. Der ganze Geschäftsbereich hat sich deutlich verändert (»Ist das noch digitaler, globaler Wandel oder schon Disruption?«). Doch auch in diesem Fall schließt man als erstes gerne analysierend an: welche Stelle im eigenen Unternehmen muss verändert werden, um den Marktanschluss nicht zu verlieren und erfolgreich weiter machen zu können? Braucht es ein neues Produkt, neue Services? Digitale Verkaufskanäle? Gar eine neue Strategie,…? Die Analyse führt dann zur Fokussierung auf das Analyseergebnis: hier, genau hier an dieser gefundenen Stelle ist anzusetzen und zu verbessern, und zwar zügig. Damit es optimiert ein Stück weiter voran geht.

Jedoch trennen wir so etwas voneinander, was in Realität nicht zu trennen ist. Das führt zu suboptimalen Ergebnissen und auf Dauer in die Sackgasse.
Tatsache ist: unser Denkmuster von einer Stelle, einem einzelnen Problem inmitten einzelner Unternehmensteile (Abb.1), das betrachtet und angepackt werden muss, geht fehl. Tatsächlich sind alle Aspekte und Bereiche eines Unternehmens systemisch verbunden und stehen aufgrund dieses Systemzusammenhangs (Abb. 2) in permanenter Interaktion sowie, wenn es gut läuft, in gegenseitiger Ergänzung.

Nehmen wir in einem fokussierten Bereich (z.B. Marketing/Kommunikation) Änderungen zum Zweck der Verbesserung des gesamten Systemzusammenhangs vor, passiert daher schnell, dass die durchgeführte Maßnahme gar nicht richtig zum gesamten  Systemzusammenhang passt. So ergeben sich, früher oder später, letztlich aber garantiert negative Auswirkungen auf das Gesamtsystem Unternehmen.
Einfaches Beispiel: Eine erweiterte, stärkere Marketingkommunikation führt im ersten Schritt zu mehr Nachfrage, die im zweiten Schritt vom gleich gebliebenen Servicebereich/Produktionsbereich gar nicht schnell genug befriedigt werden kann. Das schafft zuerst Frust und dann Abwanderung – nicht nur bei neu gewonnenen, sondern oft auch bei Bestandskunden. Oder: es passiert von vorne herein trotz Veränderungmaßnahme zu wenig, weil der nicht mitbedachte, systemische Gesamtzusammenhang die beabsichtigte Einzelbereich-Verbesserung direkt ausbremst.

Natürlich kann es, zumindest vorübergehend, zu begrenzten Verbesserungen kommen. Doch inmitten des durch digitale Transformation, Globalisierung und ökologische Gebot getriebenen Wandels und einhergehender Disruption um uns herum hilft dies nur noch kurzfristig. Schlimmer noch: Durch die übliche optimierende Vorgehensweise bei alleinigem Beibehalten der bisherigen Spur werden einzigartige Unternehmenspotentiale weiterhin nicht gesehen und genutzt. Neue Möglichkeiten durch veränderte oder neu entstehende Bedürfnisse am Markt können so nicht frühzeitig aufgegriffen werden. Zukunftsträchtige Nischen werden nicht entwickelt. Schlecht, nicht nur für das Unternehmen und die damit verbundenen Menschen, sondern für das ganze Umfeld, das ebenfalls durch bessere Potentialnutzung und dadurch entstehende innovative, sinnvolle Lösungen profitieren könnte.

Die Frage ist also: Gibt es eine Alternative für zukunftsfähige Entwicklung statt nur in »Einzelbereichen« zu optimieren?
Einen Weg, der »Problemstellen« dauerhaft anpackt und auflöst, statt sie nur kurzfristig zu fixen? Der die Unternehmensperformance in ihrem Gesamtzusammenhang um ganze Level anhebt statt nur ein kleines Stück weiter voran zu optimieren? Eine Lösung, die Unternehmen ihr volles Potential entfalten und einzigartige Nischen und Positionen entwickeln lässt. Eine, die evolutionär, sprich: stabiler und innovativer/agiler und damit dauerhaft zukunftsfähig macht?

Ja, die gibt es – und zwar auf dem systemischen Weg:
Dazu nochmals zum systemischen Gesamtzusammenhang, den jedes Unternehmen betreffend seiner Strategien, Funktionen, Strukturen und Prozesse aufweist (Abb.4). Dieser Systemzusammenhang, d.h. das miteinander Funktionieren und sich gegenseitige Ergänzen der verschiedenen Bestandteile eines Unternehmens, bestimmen letztlich die Qualität seiner Gesamtperformance. Jedes wirklich effektive, effiziente Auflösen von Problemlagen sowie jede Performancesteigerung um ganze Level verlangt daher statt Optimieren einer Einzelstelle die Betrachtung und ein in sich stimmiges ReDesign des Systemzusammenhangs des Unternehmens. Im Rahmen des ReDesigns sind dabei alle Bereiche, von Strategie über Produkte/Services und Strukturen/Prozesse in Bezug zueinander zu sehen und zu setzen, damit das Gesamtsystem Unternehmen schließlich deutlich mehr als die Summe seiner Teile hervorbringen kann.

Dazu beginnen wir mit der systemischen statt mit der gewohnten analytischen/zerlegenden Betrachtung unseres Gesamtsystems Unternehmen. Wir betrachten es als Teil seines größeren Umfelds, als Teil der ökonomischen und gesellschaftlichen Prozesse um uns herum. Und fragen uns: Welchen Sinn und Zweck, neudeutsch: welchen Purpose hat unser Gesamtsystem Unternehmen in diesem Kontext? Welchen Sinn und Zweck sollte es in Anbetracht unserer Kompetenzen, besonderen Stärken und Themen sowie angesichts der Veränderungen im Umfeld mit vielen latenten Bedürfnisse bestmöglich haben? Kurz: Warum und wozu, für welche Wertschöpfungen für Menschen innerhalb und außerhalb des Unternehmens sollte es idealerweise heute und künftig da sein? Das ist der erste Schritt zur Entwicklung der Idealposition des Unternehmens.

Kreativ werden statt reaktiv bleiben
Die Idealposition (Abb. 5) ist die Position im Kontext/Markt, die das Unternehmen bestmöglich aus heutiger, zukunftsgerichteter Sicht einnehmen sollte. Doch nicht nur das. Sie gibt Ihnen und Ihrem Unternehmen eine klare Ausrichtung und Priorität bezüglich aller zu treffenden (Entwicklungs)Entscheidungen. Sie verleiht damit Stabilität und ist gleichzeitig die stete Aufforderung, couragierter über die eigenen Möglichkeiten und die des verbundenen Unternehmens zu reflektieren. Sie ist Ihr Weg, im Wandel nicht nur zu reagieren, wie so viele es tun, sondern sich mit allen Potentialen stets innovativ entwickelnd sowie entscheidend aus eigenem Gestaltungsdenken bewusst eine einzigartig erfolgreiche Position zu schaffen. Ganz im Sinne des bekannten Zitats »Die beste Art, die Zukunft vorauszusagen, ist sie zu gestalten.«

Um die Idealposition und, darauf aufbauend, die zu ihrem Erreichen notwendigen Business-Strategien, Produkte, Strukturen und Prozesse für Ihr Unternehmen zu entwickeln und zu implementieren, brauchen Sie elementare systemische Wissensgrundlagen, iterative Design-Methodik und Tools. All diese (Abb.5), die Ihre gewohnten, analytischen Vorgehensweisen entscheidend ergänzen, vermitteln wir Ihnen im Rahmen unserer Rakkanteki Mentorings, Learn-Ins und Workshops.

Einfach einsteigen und (sich) einzigartig erfolgreich entwickeln – mit dem Rakkanteki Lernsystem
Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung bringen wir die elementaren systemischen Wissensgrundlagen, Methoden und Tools  in einzigartige Kombinationen, damit Sie sie in übersichtlicher Zeit erlernen und für sich einsetzen können. So können Sie inmitten des Wandels Ihr Potential voll entfalten und sich damit stets aus eigener Kraft zukunftsfähig aufstellen und weiterentwickeln.

Alle unsere Workshops und Learn-Ins bieten Ihnen systemische Grundlagen, die sich gegenseitig ergänzen. Speziell für unsere Workshops haben wir das Rakkanteki-Lernsystem (Abb.6) entwickelt. Es erlaubt Ihnen, immer genau dort ins systemische Lernen einzusteigen, wo Sie gerade stehen. Von da aus können Sie sich, je nach Ihrem Ziel, Zweck und Zeitplan, logisch im Lernsystem weiterbewegen und sich so nach und nach sinnvoll ergänzendes Wissen und Know-how aneignen.

Und noch ein Vorteil: Sie lernen »ein für alle Mal«. Da unsere Unternehmen systemisch sind und bleiben, können Sie mit Rakkanteki gelerntes Wissen, Methoden und Tools immer wieder nutzen – ganz ohne Verfallsdatum.

Einfach einsteigen können Sie schon ab Januar 2020 mit unseren Learn-Ins und den beiden Workshops About Purpose: zukunftsfähig mit System_Sinn & Zweck klären sowie Digitale Transformation nutzen. 

Mehr Details dazu gibt es demnächst hier im Blog oder gerne vorab im persönlichen Gespräch. Kontaktieren Sie uns einfach Kerstin Döweler.

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Ohne – geht nicht mehr

Evolutionär sein – die Elementarkompetenz für Selbstständige und Unternehmen
Die meisten Selbstständigen und Unternehmen merken heute, wie umfassend die treibenden Faktoren Digitale Transformation, Globalisierung und ökologisches Gebot inzwischen auf sie und ihre Arbeit einwirken. Längst geht es nicht mehr um einzelne Bereiche, wie Produktentwicklung, Produktion oder Marketing und Kommunikation, die betroffen sind. Es geht um die Zukunftsfähigkeit der Geschäftsmodelle und Unternehmen an sich. Evolutionär zu sein und zu handeln, ist in dieser Gesamtsituation existenzielle Voraussetzung. Aber was genau heißt das: evolutionär sein – und wie schaffen Sie das als Unternehmer?

Evolutionär sein: agil und stabil zugleich
Evolutionär zu sein, bedeutet für Sie und Ihr Unternehmen jederzeit die im Wandel entscheidende Agilität, Flexibilität und Innovationskraft zu besitzen. Beispielsweise, um entstehende Chancen durch sich entwickelnde Bedürfnisse von Menschen frühzeitig wahrzunehmen und zügig zu nutzen. Hier im Beispiel, indem es Ihnen gelingt, diese neuen Bedürfnisse anhand Ihrer Kompetenzen, Produkte und Services einzigartig, herausragend und sinnstiftend zu beantworten. D.h., es geht immer darum, angesichts der Entwicklungen genau passend agieren zu können. Doch das ist nicht alles, denn sonst wäre man nicht viel mehr als das viel zitierte Fähnchen im Wind.

Was also zwingend als Ergänzung dazugehört, sind die stabilisierenden, weil klare Basis und Ausrichtung gebenden Faktoren. Dazu zählt, dass Sie Ihre Kernkompetenzen sowie persönlichen Stärken gut kennen sowie klar definiert haben, warum und für wen genau Sie mit diesen da sein wollen. Und hier geht es meist los: denn oft verwechseln Selbstständige und Unternehmensverantwortliche das, was sie und ihr Unternehmen in der für sie typischen Form alles machen und anbieten mit den Kernkompetenzen, auf denen diese Leistungen beruhen. Klare Kundenorientierung wird zudem häufig noch auf der Basis reiner Zielgruppendefinition angestrebt. Als »Warum«, d.h. als Sinn und Zweck des Unternehmens sind nach wie vor »Umsatz und Gewinn erzielen« sowie »den Kunden zufrieden machen« ganz vorne auf der Hitlist. Klar, denn ohne Gewinn und zufriedene Kunden geht es nicht – doch es geht eben auch nicht mehr allein mit diesen austauschbaren Floskeln – wenn Sie sich heute dauerhaft erfolgreich differenzieren und positionieren wollen.

Ok, aber wie werde ich dann evolutionär?
Wenn Sie heute schon seit geraumer Zeit am Markt sind, haben Sie offensichtlich eine Menge richtig gemacht. Sonst wären Sie nicht so weit gekommen. Allerdings schreitet der Wandel zügig voran und greift nicht nur tief in technische, sondern auch in gesellschaftliche und ökonomische Bereiche ein. Kurz: er verursacht schnell zu viele und zu große Veränderungen. Die Vorgehensweisen und Optimierungen im bisherigen Umfang und Tempo reichen nicht mehr aus.

Es beginnt mit Einsehen …
Evolutionär zu werden, startet immer mit dieser Einsicht – doch die fällt oft schwer. Erst recht, wenn deutlich wird, dass Sie sich damit auch von so manchen bisher bewährten und erfolgreichen Denk- und Handlungsmustern trennen müssen, weil ein längeres Festhalten daran immer größere Hürden und Gefahren für Ihre weitere, zukunftsfähige Entwicklung entstehen lässt.

… und einer entscheidenden Frage
In den nächsten Schritten geht es dann, kurz gesagt, darum, Ihr Unternehmen stabil und agil zugleich zu machen. Das beginnt mit der elementaren Frage des »Wer« »warum« für »wen« »was« und »wie?« Dabei ist vor allem herauszuarbeiten,

>>
warum (besonderer Sinn und Zweck Ihrer Arbeit/Ihres Unternehmens)

>> Sie (Kompetenzen, Stärken, Denkmuster, Unternehmensstrategien, -strukturen und -prozesse…)

>> für welche Kunden (Umfeld, Persona, deren Situation, Bedürfnisse, Wünsche…)

>> welche Produkte und Services (Funktionen, Geschäftsmodelle)

>> in welcher Art und Weise erstellen und anbieten wollen (effektives Business-/Organisationsdesign und durchgängige Designstrategie für alle Unternehmensbereiche und Kunden-Kontaktpunkte).

Mit System …
Unerlässlich bei der strategischen Arbeit ist, den permanenten, systemischen Zusammenhang zwischen all diesen vermeintlich einzelnen Unternehmensfaktoren und -bereichen zu sehen und zu handhaben. Dazu brauchen Sie, erstens, Systemperspektive, denn die gewohnten, analytischen und zerlegenden Betrachtungsweisen alleine reichen hier nicht aus. Zweitens, brauchen Sie die notwendigen systemischen Methoden und Werkzeuge, wie z.B. iteratives Business/Organisations-Design, um die zusammenhängenden Unternehmensfaktoren und -bereiche auch tatsächlich in Verbindung zu entwickeln. Nur so gestalten Sie Ihre Unternehmensstrukturen und -prozesse effektiv und effizient, weil passend zu Ihrem Sinn, Zweck und darauf aufbauenden Strategien und Funktionen Ihres Unternehmens. Nur so schaffen Sie es, mit Ihren Kompetenzen und Stärken genau auf die wichtigen Bedürfnissen von Menschen im Umfeld einzugehen. Die Voraussetzung, um nicht nur relevante, sondern herausragende, sinnstiftende Kundenerlebnisse zu erzeugen, die Menschen zur wiederholten Nachfrage bewegen.

… hin zur Idealposition.
Wichtig ich zudem, nicht nur, ausgehend von Ihrer jetzigen Unternehmenssituation, den nächsten Schritt nach bisherigen Mustern zu entwickeln. Das wäre lediglich ein »Weiter voran« auf bisherigem Weg, keine Entwicklung auf nächsthöhere Level. Für diese gilt es, die Idealposition Ihres Unternehmens aus heutiger Sicht und Zukunftsperspektive herauszuarbeiten. Nur sie liefert Ihnen längerfristig und zukunftsfähig das bestmögliche Ziel, Richtschnur und klare Kriterien für in sich stimmige Unternehmensentwicklungen, Entscheidungen und Aktionen. Stichworte: Konsistenz und Stabilität.

Das Ziel ist der Startpunkt.
Als nächstes kommt, ausgehend von Ihrer definierten Idealposition, »der Blick zurück«, zu Ihrer jetzigen Position, um von da aus den Weg zu Ihrem Ziel, der Idealposition, planen und gehen zu können. Welche Entwicklungen, Funktionen, welche Strukturen und Prozesse sind notwendig, was ist vorhanden, was muss neu gedacht und gemacht werden? Alle notwendigen Schritte sind aufeinander abzustimmen, immer mit Systemperspektive auf’s Umfeld, um Veränderungen, neue Chancen und Bedürfnisse zügig aufnehmen und einzubeziehen zu können: Stichwort: Agilität/Flexibilität.
Für das Beobachten Ihres Umfelds und, bei Bedarf, für alle Aktualisierungen und Änderungen Ihrer Strategien, Strukturen, Produkte/Services und sogar Ihres Ziels – der Idealposition – sind vor allem Systems- und Design Thinking entscheidende Wissensgrundlagen und Vorgehensweisen. Sie helfen Ihnen, jede neue Entwicklung effektiv und effizient zu machen.

Heißt das, ich soll lernen?
Ja, das heißt es, wenn Sie evolutionär und damit zukunftsfähig werden wollen und Sie mit Systems- und Design Thinking sowie mit Business-/Organisationsdesign noch nicht oder wenig vertraut sind. Mit unseren Workshops, Learn-Ins und Mentorings helfen wir Ihnen, sich das notwendige systemische Wissen, wichtige Methodik und hilfreiche Tools so schnell wie möglich anzueignen.

Damit aus Gegensätzen – stabil und agil – für Sie die komplementären Eigenschaften werden, mit denen Sie sich dauerhaft erfolgreich aufstellen und weiterentwickeln. Denn im Wandel haben wir alle nur zwei Möglichkeiten: entweder wir lernen, mit ihm zu tanzen oder wir sind bald von der Bildfläche verschwunden.

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New Work – der Kreis schließt sich

»… was für Dynamiken? … ok, jetzt geht mir ein Licht auf, warum Brainstormings so strange laufen … und yep, ich beginne zu verstehen.«

Solche Feedbacks bekamen wir auf unseren ersten Teaser zur brandaktuellen Rakkanteki _WorkShop-Reihe »Next Level – Zusammenarbeit stärken mit Persönlichkeitsdynamiken« vor einem ausgewähltem Publikum. Der Mix aus Selbstständigen und Unternehmern lernte so neue Tools und Vorgehensweisen kennen, die für’s evolutionäre Arbeiten im 21. Jahrhundert von ausschlaggebender Bedeutung sind.

Ein kurzer Rückblick.
Nach unseren erfolgreichen Inspiration Lounge TALKS zogen wir uns eine zeitlang zurück, um viel nachzudenken. Unsere komplexe Aufgabe bestand darin, wie wir die theoretischen Ansätze und Inspirationen der TALKS zu einer praxisnahen, anwendbaren und sinnstiftenden Unternehmung weiter ausbauen. >> Voilà, Rakkanteki was born.
Unsere Absicht ist klar formuliert: Mit Rakkanteki lernen Selbstständige, Unternehmer, Projektmacher, Führungskräfte und andere Interessierte notwendige menschliche Kernkompetenzen, um sich, Ihre Arbeit, Ziele und die Ihnen verbundenen Organisationen zukunftsfähig und sinnstiftend zu entwickeln und dafür auch entsprechend mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten.

Dafür konzipierten wir die Rakkanteki-Welt, die sich aus folgenden Modulen zusammensetzt: Das Blog | die Veranstaltungen | die Workshops | die TALKS | die Rakkanteki Gemeinschaft. Jeder dieser Bereiche ist auf die Bedürfnisse und Anforderungen heutiger Unternehmen angelegt.
Praxisnah und aktionsorientiert, mal straight, mal spielerisch. Und immer reflektiert, denn

»Wir haben nur wenig Zeit – deshalb sollten wir langsam vorgehen.«

Der Teaser.
Wir stellten die Struktur, die Zielsetzung und den Sinn von Rakkanteki vor. Danach starteten wir mit dem eigentlichen Schwerpunkt: Den Persönlichkeitsdynamiken. Unterstützt durch leckeres Fingerfood und  interessanten Zwischenfragen, erläuterten wir die unterschiedlichen Dynamiken.

»Jeder von uns ist einzigartig und zeitgleich Teil größerer Systeme.« Doch was bedeutet das?
Persönlichkeitsdynamiken bezeichen komplexe Funktionssysteme, über die wir alle verfügen und die unsere verschiedenen Weisen prägen, wie wir u.a.

> Informationen aufnehmen, verarbeiten und erinnern
> lernen
> uns verbal und körperlich ausdrücken
> Verbindung nach außen aufnehmen/kommunizieren
> mit anderen zusammenarbeiten
> mit Veränderungen umgehen
> an Projekte herangehen/Aufgaben bewältigen
> auf Kommunikationsbedürfnisse anderer eingehen
> mit Konflikten/Problemen umgehen

Grundlegende Prinzipien der Persönlichkeitsdynamiken
Keine Persönlichkeitsdynamik ist besser als die andere. Vielmehr ergänzen sie sich. | Sie sind alters-, kultur-, oder geschlechterübergreifend. | Persönlichkeitsdynamiken sind stets im »Einsatz«, wann immer Menschen interagieren. | Mit der Erfahrung im Umgang mit Persönlichkeitsdynamiken entwickelt sich auch die Fähigkeit, Persönlichkeitsdynamiken anderer Menschen einschätzen zu können. | Kontinuierlicher Umgang mit Persönlichkeitsdynamiken fördert zudem menschliche Kernkompetenzen:Zuhören, Offenheit, Bewusstsein im Umgang mit anderen und sich selbst, (Selbst-)Mitgefühl, besseres Verstehen und Wertschätzen anderer Menschen und ihrer Wesensarten.

Wobei helfen uns Persönlichkeitsdynamiken besonders? Wo kommen sie zum Einsatz?
Sie helfen uns, eigene Stärken, Perspektiven und Bedürfnisse sowie diejenigen unserer Mitmenschen besser wahrnehmen und in Anerkennung dessen (inter-)agieren zu können. | Sie fördern individuelles und gemeinsames Lernen und Arbeiten. | Sie bringen uns in Entwicklungs- und Transformationsprozessen entscheidend voran. Wir bauen damit stärkere Teams und Gemeinschaften. | Sie helfen uns im Bereich Personalentwicklung und in der Kommunikation.

Wer arbeitet mit Persönlichkeitsdynamiken
Hier haben wir ein paar Unternehmen zusammengestellt, die sehr erfolgreich mit den Persönlichkeitsdynamiken arbeiten. Dazu gehören unter anderem: Intel Corporation, Hewlett Packard, AT&T, Philips, Scandia, Wasa, Lego, Singapore Ministry of Education, staatliches schwedisches Schulsystem

(photos by patricia pohl)

Wie werden Information verarbeitet – ein kurzer Überblick
Es gibt grundsätzlich drei unterschiedlich ausgerichtete Persönlichkeitsdynamiken. Diese beziehen sich insbesondere darauf, wie Informationen von einer Person aufgenommen und verarbeitet werden. So wird zwischen linearer, assoziativer und systemischer Dynamik/Verarbeitung unterschieden.
Bei der linearen Dynamik/Verarbeitung stehen u.a. die Faktoren des langfristigen Planens und das Schaffen von passenden Strukturen im Vordergrund. Im Gegensatz zur assoziativen Dynamik, deren Fokus auf dem Entwickeln von Neuem liegt, sowie u.a. darauf, Dinge in neuen Bezug zu stellen und zu kommunizieren. Bei der systemischen Dynamik/Verarbeitung stehen die praktische Umsetzung von Ideen, Funktionalität und Kooperation maßgeblich im Vordergrund. Dazu eine sehr große Menge von Informationen zu erfassen, ist für diese Dynamik typisch.

Ein Alltagsbeispiel bei dem die unterschiedlichen Persönlichkeitsdynamiken aufeinander treffen und eine gravierende Auswirkung haben, ist die klassische Situation beim Brainstorming. Jeder kennt dies: Eine neue Idee, Produkt, Konzept etc. soll entwickelt werden. Person A prescht voran, entwickelt in den schillernsten Farben energiegeladen und wortgewaltig ein visionäres Bild. Darauf kontert Person B nüchtern, dass dazu als Voraussetzung erstmal sämtliche Zahlen, Fakten und Bilanzen relevant wären, um überhaupt weiter denken zu können. (Fakten schaffen) Person A ist genervt, dass seine Vorstellungen abrupt durch solche Konter torpediert werden, während er doch an was ganz »Großem« spinnt. Anders Person C: diese fühlt sich in der stressigen Atmosphäre sehr unwohl und sagt, die eigenen Gedanken vorsichtig zurückhaltend, lieber gar nichts mehr, während Person D zunächst nur die Informationen sammelt und vermeintlich gar keine Meinung hat, während er tatsäachlich nur Zeit braucht, alles in die für ihn relevante Reihenfolge zu bringen, um dann ein genau durchdachtes Vorgehen vorzuschlagen. So ein Brainstorming endet dann meist ohne gutes Ergebnis und mit viel Unzufriedenheit.

Hier hilft das Wissen und Verständnis um Persönlichkeitsdynamiken.

Um mit solchen Brainstorm-, Entwicklungs- und Kommunikationssituationen besser umgehen zu können, und zu lernen, wie man das riesige Potential an unterschiedlichen Denk- und Vorgehensweisen für sich, die eigenen Projekte oder Unternehmungen nutzbar machen kann, haben wir verschiedene WorkShops für Selbstständige und Unternehmer entwickelt. In bewusst ausgesuchter, persönlicher Atmosphäre stellen wir kleineren Gruppen (max. 5 Personen) praxisnahes Wissen zur Verfügung.

Neugierig? Hier geht es direkt zu unserer WorkShopReihe »Next Level – Zusammenarbeit stärken mit Persönlichkeitsdynamiken

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