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 »Keep your garage door open«

Mai 19, 2026

Ganz seinem experimentellen Mindset entsprechend, riet unser Freund Dr. George B. uns immer: »Entwickelt euren Weg mit dem Umfeld, nicht dagegen – and keep your garage door open.« Recht hatte er damit schon insoweit, als jede Potenzialentfaltung und Weiterentwicklung schwerlich ohne notwendige Lernimpulse von außen gelingt. Andere Menschen am eigenen Experimentieren, an deinen Lernprozessen und Ergebnissen teilhaben zu lassen, mag daher eine Herausforderung sein, ist aber zugleich ein essentieller Katalysator für dein gesamtes Vorgehen: 

Regelmäßiges Feedback und Austausch lassen Systemeffekte entstehen, die weiter reichen können als es dir alleine je möglich wäre. Menschen in deinem Umfeld sinnvolle Einblicke in dein Experimentieren zu geben, regt zudem deine eigenen Entwicklungsprozesse an, indem es dir selbst noch einmal andere Perspektiven auf dein Experiment verschafft und deine metakognitiven Prozesse fördert. Wie also kannst du vorgehen? Nicht jeder hat eine Garage, in die er, wie die früheren Geeks, seine Freunde und Nachbarn einladen kann. Macht aber nichts, denn dein von dir aufgestelltes Experiment ist so oder so der perfekte Ausgangspunkt, um dir selbst auch die Frage »Wie kann ich am besten mit meinem Umfeld wachsen?« beantworten zu können.

Unlock you potentials

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Dein Experiment als Start
Wie schon gesagt, solltest du dafür als erstes ein Experiment aufstellen. Du beginnst dazu am besten mit deiner eigenen Feldforschung, um deine Neugier zu erkunden und darauf eine passende Arbeitshypothese für dich zu formulieren. Hast du auf dieser Basis dein Experiment entworfen, stehst du vor der entscheidenden Frage: Mit wem möchtest du u.a. Lernerfahrungen, Ergebnisse und gewonnene Erkenntnisse oder Skills aus deinem anstehenden Experimentierprozess teilen? 

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Wähle deinen Kreis
Das können Menschen aus deinem persönlichen Umfeld sein oder auch aus deinem beruflichen Umfeld sein, die dich gut kennen und denen du vertrauen kannst. Starte klein und übersichtlich, denn gerade zu Anfang ermöglichen dir kleine, übersichtliche Personenkreise ein risikoarmes Experimentieren und Mit-Teilen ohne angstvolles Zurückhalten, übermäßige Exposition oder Leistungsdruck. Hilfreich ist zudem, dir gezielt Personen mit unterschiedlichen Stärken und Blickwinkeln auszusuchen – umso facettenreicher wird dein Feedback ausfallen, das dir neue Ansatzpunkte verschaffen kann. Die ausgewählten Personen informierst du im nächsten Schritt natürlich vorab persönlich und fragst sie, ob sie dein Experiment begleiten wollen. In welcher Form du das machst, bleibt dir überlassen. Wir haben die beste Erfahrung mit persönlichen Gesprächen gemacht, in denen man auch das Experiment kurz darstellen und Fragen dazu beantworten kann.

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Wähle dein Wo und Wie
Als nächstes geht es darum, dir zu überlegen, wo und wie du die anderen über dein Experimentieren auf dem Laufenden halten wirst. Wenn es nicht die Garage ist, wo zeigst und teilst du deine Prozesse und Fortschritte? Du kannst beispielsweise einen kleinen, privaten Newsletter versenden, zu Treffen einladen oder natürlich auch eine Online-Plattform wählen. Diese sollte dir und den anderen allerdings bereits im Handling bekannt sein und zu deinem Experiment und deiner Gesamtausrichtung passen. Auf alle Fälle nichts Kompliziertes, Unübersichtliches, in das du und dein Kreis sich erst einlernen müssen. Das hält nur auf, statt zu helfen.

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Erst der Loop, dann das Mit-teilen
Jetzt startest du dein Experiment mit deinem ersten Versuchsdurchlauf/Lernloop und sammelst dabei deine eigenen Erfahrungen, Ergebnisse, Erkenntnisse. Je nach Art deines Projekts ist es sinnvoll, die von dir gewonnenen Informationen zusätzlich visuell durch Fotos, Video oder Skizzen festzuhalten, auf alle Fälle aber in schriftlicher Form. Denn Schreiben über dein Experimentieren fördert deine eigenen kognitiven Verarbeitungsprozesse und fördert so dein Lernen und Entwickeln. Nachdem der erste Durchlauf gemacht und reflektiert ist, kannst du dein Mit-Teilen beginnen. Wie du es gestaltest, bleibt wieder dir überlassen. Nur ein Tipp: Mach es übersichtlich, gut ausgewogen, so hilfreich/wertvoll wie möglich für deinen Kreis und vor allem: ohne große Ablenkung für dich und die anderen. Nach dem Mit-Teilen ist dann wieder vor deinem nächsten Experimentdurchlauf usw.

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Weiterentwickeln im Gehen
Nach den ersten Durchläufen wirst du selbst merken, wie dich dein Experimentieren, Weitergeben und das Feedback, das du im Gegenzug erhältst, peu à peu voranbringen. Über die Zeit reflektierst und entwickelst  du dein Vorgehen immer weiter – und auch dein Mit-teilen, weil du neue Inhalte haben und dir auch neue Wege und Weisen erschließen wirst, sie in sinnvoller Form an die anderen weiterzugeben. So arbeitest du kontinuierlich in Verbindung mit deinem Kreis, den du natürlich nach und nach erweitern kannst. Damit integrierst du mit der Zeit ein größeres Umfeld in dein Vorgehen und zugleich dich mit deinem Experimentieren mehr in dein Umfeld – auf deinem einzigartigen Weg.

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