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Made for Change

Kerstin Döweler: Los geht’s mit unserem WorkShop

»Wie kann ich mit dem mir verbundenen Unternehmen im Wandel dauerhaft erfolgreich arbeiten? Wie können wir uns erfolgreich positionieren?«, sind häufige Frage von Selbstständigen, Unternehmer*innen und Führungskräften.

Der Rakkanteki Workshop Werde evolutionär_Nutze Dein Potential: Unternehmen/Projekte erfolgreich aufstellen und entwickeln nimmt als Antwort darauf die Entwicklungsmethode des iterativen (schrittweisen) Systemdesigns mitsamt ihrem Dreh- und Angelpunkt – dem Sinn, dem »Warum?« eines Unternehmens – in den Fokus.

Im heutigen Wandel gilt es, die für einen und das verbundene Unternehmen entstehenden Möglichkeiten frühzeitig wahrzunehmen und zu nutzen. Da ist es kontraproduktiv, wenn uns allen immer von der VUCA-Welt berichtet wird, die insbesondere Gefahren birgt. Das aktuelle Mantra von schneller Veränderung, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit wirkt hemmend statt motivierend, da sind sich die Workshop-Teilnehmer einig.

Es geht daher darum, im Wandel statt Bedrohung erst einmal mit positiver Perspektive das Entstehen neuer Chancen wahrzunehmen. Wandel ist Normalzustand. Wir alle sind »made for Change«, nicht gedacht für Stillstand und auch nicht dafür, den Status Quo lediglich zu optimieren. Vielmehr gilt es, sich die entstehenden Bedürfnisse von Menschen sowie die bereits existierenden, bisher nicht gelösten Probleme des Umfelds immer wieder bewusst zu machen. Um sie dann, genau passend und sinnstiftend, auf Basis der eigenen Kompetenzen, Ideen und persönlichen Stärken zu beantworten. Was es also braucht, ist das Perfect Match von Umfeldbedürfnissen und Kompetenzen – oder zumindest das jeweils bestmögliche in einem konkreten Zeitraum. Und als wäre das nicht schon Aufgabe genug, braucht es neben dem Matching auch noch Initiative, denn gute Ideen und Entwicklungen müssen realisiert und »rausgebracht« werden, sonst bleiben sie nur Planung.

Hier kommt die große Hürde, die alle Workshop-Teilnehmer aus der eigenen Praxis kennen: Die Betrachtung des Umfelds, der sich verändernden Marktsituation, die Überlegungen bzgl. der eigenen Kernkompetenzen, persönlichen Stärken, das Entwickeln von Ideen zu Produkten/Services…, all das braucht Zeit und Mittel. Der Unternehmensalltag ist aber voller Termine, Routineaufgaben, die zu erledigen sind. Schnell schleicht sich da, solange es (noch) läuft, der Gedanke ein: »um das Perfect Match können wir uns später noch kümmern.« Nur dann…ist es oft zu spät.

Damit wir das vermeiden und am besten immer schon da starten können, wo wir jeweils stehen, nehmen wir die elementare Methode des iterativen Systemdesigns zur Hand, um unsere Unternehmen/Projekte im Sinne des »Perfect Matches« aufzustellen und zu entwickeln. Das iterative Systemdesign gibt uns eine wissenschaftlich fundierte, pragmatische Entwicklungsabfolge und Fragestruktur. Ihr folgend haben wir eine klare Basis – festen Boden unter den Füßen – um darauf in übersichtlicher Zeit mit den jeweils machbaren Mitteln freier und innovativer zu denken und umzusetzen.

Höchste Konzentration bei den Teilnehmern – prima

Da das iterative Systemdesign auf Erkenntnissen der Systemtheorie beruht, machen die Workshop-Teilnehmer an dieser Stelle einen kurzen Ausflug in diesen Bereich: >> Warum ist es hilfreich, Unternehmen/Projekte mit Systemblick zu betrachten und dementsprechend ihre Funktionen und Strukturen im Zusammenhang zu entwickeln? >> Warum ist der Sinn eines Unternehmens, den es in seinem Umfeld verfolgt, so entscheidend, um stets das bestmögliche Match zu finden und damit herausragend relevante Angebote für Menschen zu erzeugen?

Kurze Besprechung mit Kabelsalat

Wie Systemdesign konkret funktioniert und in der Umsetzung aussehen kann, sehen und erleben die Workshop-Teilnehmer an einem realen Unternehmensbeispiel und dann im Rahmen einer ersten, gemeinsamen Übung in systembasierter Unternehmens- und Produkt-/Serviceentwicklung.

Feedback:
»Es ist faszinierend, die Erfahrung zu machen, wie ein gut herausgearbeiteter und formulierter Unternehmenssinn einem in erstaunlich kurzer Zeit erlaubt, im Zusammenhang zukunftsweisende Strategien, Funktionen, Strukturen und Prozesse zu entwickeln. Man hat einfach Übersicht, und eine deutliche Richtung. Damit kommt man auf bessere Ideen und Wege.«

»Man merkt richtig, wie sich mit dieser Methode und mit Systemblick gängige Denkbarrieren bemerkbar machen. So kann man sie besser überwinden und auf neuer Ebene nachdenken.«

»Ich kann damit nicht nur innovativ sein und Sinnvolles entwickeln, wo andere sich noch mit der Optimierung alter Wege abmühen. Ich arbeite mit Flow, weil ich mit meinen Kompetenzen die Bedürfnisse und Wünsche von Menschen wirklich treffe. Das gibt mir mehr als nur finanziellen Erfolg. Und es ist sicher auch für andere mitreißend – ob Kunden, Mitarbeiter, Kooperationspartner usw. Jeder merkt doch, wenn eine Sache in sich stimmig ist.«

»Wäre gut für uns alle, wenn noch viel mehr Unternehmen so arbeiten würden.«

Das nehmen wir wörtlich. Für alle, die sich und ihr Unternehmen im Wandel künftig ebenfalls einzigartig mit Sinn und Erfolg aufstellen und entwickeln wollen: Die nächsten Workshop-Termine zum Einsteigen ins iterative Systemdesign gibt es demnächst hier.

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New Work – der Kreis schließt sich

»… was für Dynamiken? … ok, jetzt geht mir ein Licht auf, warum Brainstormings so strange laufen … und yep, ich beginne zu verstehen.«

Solche Feedbacks bekamen wir auf unseren ersten Teaser zur brandaktuellen Rakkanteki _WorkShop-Reihe »Next Level – Zusammenarbeit stärken mit Persönlichkeitsdynamiken« vor einem ausgewähltem Publikum. Der Mix aus Selbstständigen und Unternehmern lernte so neue Tools und Vorgehensweisen kennen, die für’s evolutionäre Arbeiten im 21. Jahrhundert von ausschlaggebender Bedeutung sind.

Ein kurzer Rückblick.
Nach unseren erfolgreichen Inspiration Lounge TALKS zogen wir uns eine zeitlang zurück, um viel nachzudenken. Unsere komplexe Aufgabe bestand darin, wie wir die theoretischen Ansätze und Inspirationen der TALKS zu einer praxisnahen, anwendbaren und sinnstiftenden Unternehmung weiter ausbauen. >> Voilà, Rakkanteki was born.
Unsere Absicht ist klar formuliert: Mit Rakkanteki lernen Selbstständige, Unternehmer, Projektmacher, Führungskräfte und andere Interessierte notwendige menschliche Kernkompetenzen, um sich, Ihre Arbeit, Ziele und die Ihnen verbundenen Organisationen zukunftsfähig und sinnstiftend zu entwickeln und dafür auch entsprechend mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten.

Dafür konzipierten wir die Rakkanteki-Welt, die sich aus folgenden Modulen zusammensetzt: Das Blog | die Veranstaltungen | die Workshops | die TALKS | die Rakkanteki Gemeinschaft. Jeder dieser Bereiche ist auf die Bedürfnisse und Anforderungen heutiger Unternehmen angelegt.
Praxisnah und aktionsorientiert, mal straight, mal spielerisch. Und immer reflektiert, denn

»Wir haben nur wenig Zeit – deshalb sollten wir langsam vorgehen.«

Der Teaser.
Wir stellten die Struktur, die Zielsetzung und den Sinn von Rakkanteki vor. Danach starteten wir mit dem eigentlichen Schwerpunkt: Den Persönlichkeitsdynamiken. Unterstützt durch leckeres Fingerfood und  interessanten Zwischenfragen, erläuterten wir die unterschiedlichen Dynamiken.

»Jeder von uns ist einzigartig und zeitgleich Teil größerer Systeme.« Doch was bedeutet das?
Persönlichkeitsdynamiken bezeichen komplexe Funktionssysteme, über die wir alle verfügen und die unsere verschiedenen Weisen prägen, wie wir u.a.

> Informationen aufnehmen, verarbeiten und erinnern
> lernen
> uns verbal und körperlich ausdrücken
> Verbindung nach außen aufnehmen/kommunizieren
> mit anderen zusammenarbeiten
> mit Veränderungen umgehen
> an Projekte herangehen/Aufgaben bewältigen
> auf Kommunikationsbedürfnisse anderer eingehen
> mit Konflikten/Problemen umgehen

Grundlegende Prinzipien der Persönlichkeitsdynamiken
Keine Persönlichkeitsdynamik ist besser als die andere. Vielmehr ergänzen sie sich. | Sie sind alters-, kultur-, oder geschlechterübergreifend. | Persönlichkeitsdynamiken sind stets im »Einsatz«, wann immer Menschen interagieren. | Mit der Erfahrung im Umgang mit Persönlichkeitsdynamiken entwickelt sich auch die Fähigkeit, Persönlichkeitsdynamiken anderer Menschen einschätzen zu können. | Kontinuierlicher Umgang mit Persönlichkeitsdynamiken fördert zudem menschliche Kernkompetenzen:Zuhören, Offenheit, Bewusstsein im Umgang mit anderen und sich selbst, (Selbst-)Mitgefühl, besseres Verstehen und Wertschätzen anderer Menschen und ihrer Wesensarten.

Wobei helfen uns Persönlichkeitsdynamiken besonders? Wo kommen sie zum Einsatz?
Sie helfen uns, eigene Stärken, Perspektiven und Bedürfnisse sowie diejenigen unserer Mitmenschen besser wahrnehmen und in Anerkennung dessen (inter-)agieren zu können. | Sie fördern individuelles und gemeinsames Lernen und Arbeiten. | Sie bringen uns in Entwicklungs- und Transformationsprozessen entscheidend voran. Wir bauen damit stärkere Teams und Gemeinschaften. | Sie helfen uns im Bereich Personalentwicklung und in der Kommunikation.

Wer arbeitet mit Persönlichkeitsdynamiken
Hier haben wir ein paar Unternehmen zusammengestellt, die sehr erfolgreich mit den Persönlichkeitsdynamiken arbeiten. Dazu gehören unter anderem: Intel Corporation, Hewlett Packard, AT&T, Philips, Scandia, Wasa, Lego, Singapore Ministry of Education, staatliches schwedisches Schulsystem

(photos by patricia pohl)

Wie werden Information verarbeitet – ein kurzer Überblick
Es gibt grundsätzlich drei unterschiedlich ausgerichtete Persönlichkeitsdynamiken. Diese beziehen sich insbesondere darauf, wie Informationen von einer Person aufgenommen und verarbeitet werden. So wird zwischen linearer, assoziativer und systemischer Dynamik/Verarbeitung unterschieden.
Bei der linearen Dynamik/Verarbeitung stehen u.a. die Faktoren des langfristigen Planens und das Schaffen von passenden Strukturen im Vordergrund. Im Gegensatz zur assoziativen Dynamik, deren Fokus auf dem Entwickeln von Neuem liegt, sowie u.a. darauf, Dinge in neuen Bezug zu stellen und zu kommunizieren. Bei der systemischen Dynamik/Verarbeitung stehen die praktische Umsetzung von Ideen, Funktionalität und Kooperation maßgeblich im Vordergrund. Dazu eine sehr große Menge von Informationen zu erfassen, ist für diese Dynamik typisch.

Ein Alltagsbeispiel bei dem die unterschiedlichen Persönlichkeitsdynamiken aufeinander treffen und eine gravierende Auswirkung haben, ist die klassische Situation beim Brainstorming. Jeder kennt dies: Eine neue Idee, Produkt, Konzept etc. soll entwickelt werden. Person A prescht voran, entwickelt in den schillernsten Farben energiegeladen und wortgewaltig ein visionäres Bild. Darauf kontert Person B nüchtern, dass dazu als Voraussetzung erstmal sämtliche Zahlen, Fakten und Bilanzen relevant wären, um überhaupt weiter denken zu können. (Fakten schaffen) Person A ist genervt, dass seine Vorstellungen abrupt durch solche Konter torpediert werden, während er doch an was ganz »Großem« spinnt. Anders Person C: diese fühlt sich in der stressigen Atmosphäre sehr unwohl und sagt, die eigenen Gedanken vorsichtig zurückhaltend, lieber gar nichts mehr, während Person D zunächst nur die Informationen sammelt und vermeintlich gar keine Meinung hat, während er tatsäachlich nur Zeit braucht, alles in die für ihn relevante Reihenfolge zu bringen, um dann ein genau durchdachtes Vorgehen vorzuschlagen. So ein Brainstorming endet dann meist ohne gutes Ergebnis und mit viel Unzufriedenheit.

Hier hilft das Wissen und Verständnis um Persönlichkeitsdynamiken.

Um mit solchen Brainstorm-, Entwicklungs- und Kommunikationssituationen besser umgehen zu können, und zu lernen, wie man das riesige Potential an unterschiedlichen Denk- und Vorgehensweisen für sich, die eigenen Projekte oder Unternehmungen nutzbar machen kann, haben wir verschiedene WorkShops für Selbstständige und Unternehmer entwickelt. In bewusst ausgesuchter, persönlicher Atmosphäre stellen wir kleineren Gruppen (max. 5 Personen) praxisnahes Wissen zur Verfügung.

Neugierig? Hier geht es direkt zu unserer WorkShopReihe »Next Level – Zusammenarbeit stärken mit Persönlichkeitsdynamiken

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